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@ARTICLE{Rostamzadeh:153345,
author = {Rostamzadeh, Ayda and Jessen, Frank},
title = {{F}rüherkennung der {A}lzheimer-{K}rankheit und
{D}emenzprädiktion bei {P}atienten mit leichter kognitiver
{S}törung | {E}arly detection of {A}lzheimerʼs disease and
dementia prediction in patients with mild cognitive
impairment},
journal = {Der Nervenarzt},
volume = {91},
number = {9},
issn = {1433-0407},
address = {Heidelberg},
publisher = {Springer},
reportid = {DZNE-2020-01342},
pages = {832 - 842},
year = {2020},
abstract = {Die leichte kognitive Störung („mild cognitive
impairment“, MCI) zeichnet sich durch kognitive
Einschränkungen bei im Wesentlichen erhaltener
Alltagskompetenz aus. MCI ist ein Risikozustand für die
Entwicklung einer Demenz und kann ein Prodromalstadium der
Demenz bei Alzheimer-Krankheit („Alzheimer’s disease“,
AD) sein. Die AD ist durch zerebrale Ablagerungen von
Amyloid- und Tau-Aggregaten definiert und kann durch
Biomarker für diese Veränderungen in vivo detektiert
werden. Durch die Fortschritte in der biomarkerbasierten
Früherkennung der AD, ist es möglich zwischen
MCI-Patienten mit und ohne AD-Pathologie und somit zwischen
Patienten mit einem geringen und einem hohen Risiko für die
Entwicklung einer späteren Demenz zu unterscheiden. Für
die biomarkerbasierte Früherkennung der AD im MCI-Stadium
gibt es bisher in Deutschland keine differenzierten
Leitlinienempfehlungen. In dem vorliegenden Artikel werden
die Empfehlungen einer europäischen
Expertenkonsensuspublikation sowie einer multidisziplinären
Arbeitsgruppe der Alzheimer’s Association zum Einsatz von
Liquorbiomarkern für die Diagnostik der Alzheimer-Krankheit
bei MCI-Patienten zusammengefasst. Sind die klinischen
Diagnosekriterien eines MCI anhand der klinischen
Untersuchung und neuropsychologischen Testung erfüllt, wird
empfohlen weiterführende Diagnostik (Blutuntersuchung,
zerebrale Bildgebung) durchzuführen, um die
differenzialdiagnostische Einordnung zu präzisieren. Vor
der Liquorbiomarkeruntersuchung sollte eine umfassende
Beratung zu den Möglichkeiten, Grenzen und Risiken der
biomarkerbasierten Früherkennung der AD und der
Demenzprädiktion durchgeführt werden. Die Informationen
über das individuelle Risiko für eine Demenz können sich
bei Patienten und ihren nahestehenden Personen auf das
psychische Wohlbefinden und die weitere Lebensplanung
auswirken, daher werden klinische Verlaufsuntersuchungen
empfohlen.},
subtyp = {Review Article},
cin = {AG Jessen},
ddc = {610},
cid = {I:(DE-2719)1011102},
pnm = {344 - Clinical and Health Care Research (POF3-344)},
pid = {G:(DE-HGF)POF3-344},
typ = {PUB:(DE-HGF)16},
pubmed = {pmid:32300816},
doi = {10.1007/s00115-020-00907-y},
url = {https://pub.dzne.de/record/153345},
}