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| Contribution to a book | DZNE-2025-00185 |
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2024
Springer Berlin Heidelberg
Berlin, Heidelberg
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Please use a persistent id in citations: doi:10.1007/978-3-662-67192-4_29
Abstract: Neurodegenerative Erkrankungen sind auf Grund der demografischen Alterung von großer epidemiologischer Bedeutung. Hierzu zählen insbesondere Demenzerkrankungen, die durch einen Verlust kognitiver Fähigkeiten und eine Beeinträchtigung der Alltagsbewältigung charakterisiert sind. Die Betroffenen sind zunehmend auf Hilfe durch Dritte angewiesen, so dass Demenzerkrankungen auch Angehörige und Familien stark belasten. Gegenwärtig geht man für Deutschland von 1,6 Millionen Demenzbetroffenen aus, der Anstieg bis 2050 wird auf etwa 3 Millionen Betroffene geschätzt. Häufigste Ursache ist die Alzheimer Krankheit (AD), die in etwa 70 % der Fälle als Haupt- oder Teilursache einer Demenz in Betracht kommt. Weitere wesentliche Risikofaktoren sind andere neurodegenerative und zerebrovaskuläre Erkrankungen, kardiovaskuläre und pulmonale Erkrankungen, aber auch soziodemografische Faktoren, wie geringe Bildung, niedriges Einkommen und soziale Isolation. Der molekularen Bildgebung kommt heute bereits eine wichtige Rolle bei der Früh- und Differentialdiagnose dementieller Erkrankungen zu. Diese Bedeutung wird weiter zunehmen, wenn ab 2024 erste Amyloid-senkende Therapien mit Anti-Amyloid-Antikörpern in Europa zugelassen werden. Neben einer Liquorpunktion wird die Amyloid-PET dann wesentlich zur Therapieentscheidung und zum Therapiemonitoring beitragen.
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