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| Contribution to a book | DZNE-2026-00835 |
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2022
Springer Fachmedien Wiesbaden
Wiesbaden
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Please use a persistent id in citations: doi:10.1007/978-3-658-37918-6_29
Abstract: Materielle Armut als kulturelles Phänomen in den Blick zu nehmen, erweitert die Erkenntnismöglichkeiten der psychologischen und soziologischen Armutsforschung. Der Beitrag erläutert, wie das Phänomen Armut kulturpsychologisch in den Blick genommen werden kann. Als zentral wird die Frage nach der mit materieller Armut verbundenen symbolischen Prekarität betrachtet und wie Personen in Armutslagen mit dieser umgehen. Empirisch lässt sich die Verhandlung symbolischer Prekarität in Selbsterzählungen untersuchen, in denen Personen narrativ personale Identität herstellen und darstellen, indem sie Subjektpositionierungen vornehmen, an kulturell intelligible und anerkennungsfähige master narratives anschließen und unter Umständen in counter narratives investieren. Anhand eines Beispiels wird das darin liegende Potenzial der kulturpsychologischen Perspektive verdeutlicht. Abschließend werden methodologische Hinweise gegeben.
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